Eine Zusatzfunktion kann hilfreiche Informationen oder ein Werkzeug ans Handgelenk bringen. Gleichzeitig erhöht sie den Umfang von Anzeige und Bedienung. Hier finden Sie die gängigsten Arten.
1. Was ist eine Uhrenkomplikation?
Traditionell ist damit eine Funktion gemeint, die über Stunden, Minuten und Sekunden hinausgeht, etwa Datum oder Kurzzeitmessung. Eine Uhr kann eine oder mehrere solcher Funktionen zusätzlich zur Zeitanzeige besitzen.
2. Chronograph
Ein Chronograph ist eine in die Uhr integrierte Stoppfunktion zur Messung verstrichener Zeit. Zähler, Drücker und Messgrenzen unterscheiden sich; beachten Sie vor Start, Stopp und Rückstellung die Anleitung.
3. Datum, Kalender und Mondphase
Ein Kalender reicht vom Datumsfenster bis zur Anzeige von Wochentag und Monat. Eine Mondphase bildet den Mondzyklus auf dem Zifferblatt ab. Korrektur und Einstellung hängen vom Mechanismus ab.
4. GMT und Weltzeit
Eine GMT-Uhr zeigt meist eine zusätzliche Zeitzone über einen 24-Stunden-Zeiger, eine Weltzeituhr kann mehrere Städte oder Zonen darstellen. Lünette und Zeiger werden je nach Modell unterschiedlich gelesen.
5. Alarm und Countdown
Ein Alarm weist zu einer festgelegten Zeit auf etwas hin, ein Countdown misst die verbleibende Dauer. Signal, Höchstdauer und Einstellung können sich von Modell zu Modell unterscheiden.
6. Nicht alles ist eine Komplikation
Automatik bezeichnet eine Art des Aufzugs, Skelettierung und dreidimensionales Zifferblatt sind Gestaltungsmerkmale, Wasserdichtigkeit ist Schutz. Wichtig können sie dennoch sein, nur nicht als klassische Komplikation.
7. Funktion und Konstruktion
Zusätzliche Anzeigen oder Mechanismen müssen mit Uhrwerk, Zifferblatt und Bedienung zusammenspielen. Qualität und praktischer Wert ergeben sich nicht aus der Anzahl, sondern aus Ausführung, Klarheit und Zuverlässigkeit.
Weitere Modelle finden Sie bei FantaStreet. Maßgeblich für die Pflege bleiben die Angaben auf der Produktseite und in der Bedienungsanleitung.