Die Schließe beeinflusst Halt, Tragekomfort und Handhabung. Prüfen Sie neben der Optik auch Bandbreite an der Schließe, Materialstärke, Einbaurichtung und Öffnungsmechanismus.
1. Dornschließe
Ein Metalldorn greift wie bei einem klassischen Gürtel durch ein Loch im Band. Diese Lösung ist einfach und gut verstellbar, knickt das Band beim Öffnen jedoch immer wieder und kann Leder am bevorzugten Loch schneller abnutzen.

2. Faltschließe (Deployant)
Sie bleibt mit dem Band verbunden, klappt über ein oder mehrere Gelenke auf und rastet beim Zudrücken ein. So fällt die Uhr beim Anlegen weniger leicht herunter; Länge, Stärke und Endbreite beider Bandhälften müssen aber passen.

3. Butterfly-Schließe
Zwei Flügel klappen zur Mitte und ergeben einen symmetrischen, weitgehend verdeckten Verschluss. Die Bauart findet sich häufig an Metallbändern und manchen Lederbändern; geöffnet wird je nach Modell per Doppeldrücker oder Zug.

4. Verdeckte Faltschließe
Im geschlossenen Zustand liegt fast die gesamte Mechanik unter dem Band und die Glieder wirken durchgehend. Oft ist sie in ein bestimmtes Metallband integriert und lässt sich deshalb nicht ohne Weiteres durch eine Standardschließe gleicher Breite ersetzen.

5. Vor dem Austausch richtig messen
Messen Sie die Bandbreite an der Schließe, nicht zwischen den Hörnern, und prüfen Sie Federstegposition und Endstück. Bei integrierter Bauweise oder Logo-Schließe empfiehlt es sich, das Original aufzubewahren oder einen Uhrmacher zu beauftragen.
Weitere Modelle finden Sie bei FantaStreet. Maßgeblich für die Pflege bleiben die Angaben auf der Produktseite und in der Bedienungsanleitung.