Das Uhrenglas schützt das Zifferblatt und beeinflusst die Ablesbarkeit. Kratzfestigkeit und Stoßfestigkeit sind jedoch nicht dasselbe. Bewerten Sie Material, Stärke, Form, Beschichtung und Austauschkosten gemeinsam.
1. Gehäuse, Lünette und Uhrglas
Das Gehäuse umschließt das Werk. Die Lünette hält je nach Bauart das Glas oder übernimmt eine Zeitmessfunktion. Das Uhrglas schützt das Zifferblatt und besteht häufig aus Acryl, Mineralglas oder synthetischem Saphir mit unterschiedlicher Kratz- und Stoßfestigkeit.
2. Acryl, Mineralglas und synthetischer Saphir
Acryl ist leicht und häufig schlagzäher, verkratzt aber leichter; manche Spuren lassen sich polieren. Mineralglas ist ein verbreiteter Mittelweg. Synthetischer Saphir ist sehr kratzfest, aber nicht unzerbrechlich. Stärke und Form zählen ebenfalls.
3. Beschichtung, Klarheit und Austausch
Eine Entspiegelung kann Reflexe mindern und innen, außen oder beidseitig aufgebracht sein; außen kann auch die Schicht verkratzen. Prüfen Sie die Ablesbarkeit aus mehreren Winkeln sowie Verfügbarkeit und Preis eines Ersatzglases.
4. Widerstandsfähigkeit einzeln prüfen
Achten Sie auf Gehäusematerial, Glas, Bandbefestigung, Wasserdichtigkeitsangabe und Herstellerhinweise. Eine Meterangabe macht eine Uhr nicht automatisch schwimmtauglich; alternde Dichtungen verringern den Schutz.
5. Aussagen vor dem Kauf überprüfen
Lesen Sie die Angaben zum konkreten Modell und prüfen Sie Material, Funktionen, Maße, Garantie und Rückgabe. Holz ist nicht automatisch nachhaltig, und die Bezeichnung Sportuhr belegt keine bestimmte Widerstandsfähigkeit.
Weitere Modelle finden Sie bei FantaStreet. Maßgeblich für die Pflege bleiben die Angaben auf der Produktseite und in der Bedienungsanleitung.